Sag niemals nie – 3 Kuchen in einem halben Jahr!

Ich backe nicht. Backen ist schwierig und aufwändig, dafür gibt es sogar einen eigenen Lehrberuf samt Berufsgruppe. Nach der Arbeit mache ich liebend gerne einen Abstecher in der Bäckerei meines Vertrauens und kaufe mir einen Mohnstrudel, einen Cheesecake oder eine Erdbeertorte, die ich dann mit meinem Schwarztee im gemütlichen Sessel vorm Fenster verspeise. Ich glaube nicht daran, dass ich das besser machen könnte, als gelernte BäckerInnen und KonditorInnen.

ABER: ich bin draufgekommen, dass Kuchen und Torten super Nachspeisen sind, wenn man eine größere Runde an Leuten eingeladen hat. Topfencreme kann ma auch nicht jedes mal machen, und sonst fällt mir einfach zum Thema Dessert nix ein. Deshalb habe ich im ersten Halbjahr 2014 bereits 3 Kuchen fabriziert und sie waren echt gut!

Nummer 1: Rharbarberkuchen von princeznaandrea. Ist einfach, klappt auch wenn ma vergessen hat, Eier einzukaufen (2 reichen!) und schmeckt lecker. Ist als Kaffee-und-Kuchen-Kuchen aber besser geeignet als als Nachspeise, glaub ich. Und er hält sich ganz gut im Kühlschrank.

Nummer 2: Ein gebackener Käsekuchen nach dem Rezept der SPÖ Zell am See Facebook Seite. Der war einfach der Hammer. Saftig, knuspriger Boden, einfach, keine Patzerei… Wer Topfen gerne mag muss das unbedingt nachbacken.

Nummer 3: Eine Schokolade-Brombeer-Mascarpone Torte aus dem Servus-Gute Küche Magazin. Die war bombastisch. Sehr lecker, sehr fett, sehr süß. Sie schneidet sich ein bisschen schwierig, aber eigentlich ist sie leicht zu machen und macht echt was her.

Die Tortenlogistik hab ich so gelöst: Schokokuchen und Beerenpürree am Vortag, die Creme nach der Hauptspeise zusammengerührt und die Torte zusammengesetzt. Superb!

Hier das Rezept laut Zeitschrift:

Für den Tortenboden:

  • 300 g Bitterkuvertüre
  • 250 g Butter
  • 5 Eier
  • 110 g Kristallzucker
  • 180 g glattes Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 100 g geriebene Mandeln

Backrohr auf 150 Grad vorheizen. Den Boden einer Tortenform mit Backpapier auslegen, den Rand einbuttern. Kuvertüre mit Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Eier und Kristallzucker schaumig mixen (im Originalrezept steht mindestens 10 Minuten rühren, ich weiß nicht, ob das wirklich nötig ist). Mehl und Backpulver versieben (ich weiß auch nicht ob das wirklich nötig ist), vorsichtig unter die Eiermasse rühren. Mandeln und die geschmolzene Schokobutter unterrühren. Masse in die Tortenform füllen und 60 Minuten backen. Auskühlen lassen und vorsichtig einmal in der Mitte durchschneiden.

Für die Creme:

  • 500 g frische Brombeeren
  • Saft von einer Zitrone
  • 50 g Kristallzucker
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Schlagobers
  • 60 g Staubzucker

Die Hälfte der Brombeeren mit Zitronensaft und Zucker aufkochen, pürieren und abkühlen lassen. Ich hab sie außerdem noch durch ein Sieb gestrichen, ich mag die Kerne nicht. Schlagobers steif schlagen, den Mascarpone durchrühren und Obers mit Staubzucker unterrühren. Das Brombeerpüree mit der halben Mascarponemasse verrühren. „Dann die restliche Mascarponecreme vorsichtig unterheben, sodass die Creme schön marmoriert ist“, heißt es im Rezept (das hab ich nicht so gut hinbekommen). Die halbe Creme auf einen Tortenboden geben, ein paar Brombeeren drauf, den zweiten Tortenboden darüber, darauf die restliche Creme und die restlichen Brombeeren. Ich hatte nicht genug Brombeeren, aber Himbeeren sind auch schön. Mit Staubzucker überzuckern und an einem Zuckerschock sterben.

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